SoSe 2013 - Erläuterungen

Vorlesung: Mittellateinische Lyrik  (PHF-ll-IN)

Fr 10–12 Uhr; LS 8, R. 534; Beginn: 12.4.13
Die Vorlesung stellt die lateinische Lyrik des Mittelalters im Überblick dar. Be­rück­sichtigt werden sowohl geistliche wie weltliche Lieder, ihre jeweiligen For­men, Themen und Gebrauchszusammenhänge.

Übung: Formen mittelalterlicher Literaturwissenschaft  (PHF-ll-LS)
Do 14–16 Uhr; LS 10, R. 434; Beginn: 11.4.13
Als Grundlage für die Produktion lateinischer Literatur diente im Mittelalter stets die Beschäftigung mit älteren, anerkannten Texten, vorwiegend solchen der An­tike. Diese wurden ‚nach den Regeln der Kunst‘ analysiert, so daß von einer sich entwickelnden mittelalterlichen Literaturwissenschaft gesprochen werden kann.

Seminar: Alanus von Lille 
Fr 14–16 Uhr; LS 8, R. 534; Beginn: 12.4.13
Wie kaum ein zweiter Autor des späten 12. Jahrhunderts wirkte Alanus ab In­su­lis (von Lille) innovativ in Wissenschaft und Literatur. Er entwickelte neue Dar­stel­lungsformen der Theologie und schuf einen eigenen Typus epischer Poesie. Cha­rakter und Bedeutung seines literarischen Werks sollen in dem Seminar an­hand ausgewählter Texte veranschaulicht werden.

Übung: Poesie im karolingischen Hofkreis  (PHF-ll-IN)
Mi 10–12 Uhr; LS 8, R. 534; Beginn: 10.4.13
Der Hof Karls des Großen bildete nicht nur das politische Zentrum des Reiches, son­dern erwies sich als Kristallisationspunkt künstlerischer Aktivitäten, wobei la­teinische Lyrik eine erste mittelalterliche Blütezeit erlebte.

Lektüre: Archipoeta
Mi 13–14 Uhr; LS 8, R. 534; Beginn: 10.4.13
Von dem lyrischen Dichter des 12. Jahrhunderts, den wir nur unter seinem ‚Künst­lernamen‘ Archipoeta kennen, geht bis heute eine Faszination aus. Man den­ke nur an den Beginn der sog. Vagantenbeichte (Meum est propositum in ta­ber­na mori ...). Sein schmales Œuvre umfaßt zehn Lieder. In der Lektüreübung wird eine Auswahl der Strophen behandelt.