Orpheus und die Frauen

Von: Alexander Brück und Katharina Wesselmann – inspiriert durch Christine Waldes Vortrag ‘Körperphantasien in Ovids Metamorphosen’

 

Am Beispiel der Orpheus-Erzählung im 10. und 11. Buch der Metamorphosen soll klar werden, wie stark die Erzählungen in Ovids Hauptwerk von ihren jeweiligen Kontexten abhängig sind – und welche Bereicherung es bedeutet, sie nicht isoliert von diesen Kontexten zu lesen. Das vorliegende Schema kann für einen Überblick immer wieder herangezogen werden:

 

 

 

 

  1. Orpheus’ Abstieg in die Unterwelt

 

Nachdem seine Gattin Eurydike durch einen Schlangenbiss gestorben ist, entschließt sich der Sänger Orpheus, von dem es heißt, er könne mit seinem Gesang Menschen, Tiere und Pflanzen bewegen, zu einem äußerst großen Wagnis. à AB1.

 

  1. Orpheus und die Frauen

Nach Eurydikes doppeltem Verlust ist Orpheus starr vor Schmerz. Er wendet sich ab von allen Frauen und liebt nur noch pueri. Orpheus’ Einstellungen zu Frauen spiegeln sich in seinen Liedern wieder. à AB 2.

 

  1. Steinerne Frauen

Die wenig bekannte Geschichte der Propoetiden steht unmittelbar vor einer der berühmtesten Metamorphosen: der Geschichte des Pygmalion. Die beiden Erzählungen haben aber mehr miteinander gemein, als man denken sollte … à AB 3.

 

  1. Orpheus’ Tod

Unser Sänger wird von rachedurstigen Frauen regelrecht zerrissen. à AB 4.